Beratung für kommunales Qualitätsmanagement - was gibt es hier jenseits der ISO 9001?

Jede Kommune in Deutschland agiert unterschiedlich. Basierend auf politischen Leitlinien, gesellschaftlichen Forderungen, finanziellem Spielraum, räumlichen Gegebenheiten und einer Vielzahl weitere Faktoren unterscheiden sich kommunale Handlungsweisen immens. Seitens der Bürger scheint ein klares Meinungsbild zu herrschen – Behördengänge werden grundsätzlich als Belastung empfunden, kommunal(politisch)e Entscheidungen können nicht nachvollzogen werden, Digitalisierung ist ein Fremdwort. Arbeitnehmer beklagen die unflexiblen Öffnungszeiten oder die nicht vorhandenen Möglichkeiten behördliche Angelegenheiten digital erledigen zu können.

Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland hinterher. Litauen bietet bereits 90% aller Behördengänge in digitaler Form an, ein persönliches Erscheinen auf dem Amt ist noch bei Heirat, Scheidung, etc. nötig.

Städtische Verwaltungen sind oft überfordert, Fristen können nicht gehalten werden, Termine werden verschoben. Unternehmen und v.a. Gründer beklagen lange Bearbeitungszeiten sowie unflexible und komplexe Antragsstrukturen.

Kommunen stehen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben vor großen Herausforderungen.


Brauchen Kommunen Qualitätsmanagement?


Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich in Kooperation mit einer Wirtschaftsförderung und unserer Tochtergesellschaft Decura quiub GmbH ein Konzept erarbeitet, dass diese Frage – nach den Statuten des Qualitätsmanagements – beantworten soll. Dabei sollen alle interessierten Parteien, also die kommunale Verwaltung, die Wirtschaftsförderung, Unternehmen und v.a. die Bürger als „Kunden“ von Kommunen berücksichtigt werden.

Kommunen sind für Bürger und Unternehmen einer der wichtigsten Dienstleister, da eine Stadt wie wir sie heute kennen, ohne diese nicht existieren könnte. Die Grundlage in Form der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises im Scheckkartenformat ist b

ereits vorhanden jedoch scheitert es oft an der praktischen Umsetzung, z.B. der digitalen Signatur.


Die durch das Coronavirus verursachte Situation hat z.T. offengelegt, wie unterschiedlich die kommunalen Handlungsweisen sind (Maskenpflicht, Ausgangssperren, etc.).


In puncto Pandemievorsorge wäre eine bundesweite einheitliche Regelung z.B. bzgl. der Gesundheitsdaten von Laboren und Gesundheitsämter denkbar, natürlich immer unter Berücksichtigung des Daten- und Informationsschutzes.

Die ISO 18091 bietet Leitlinien, welche die Anwendung der ISO 9001 in der Kommunalverwaltung beschreiben.

Die Einführung gewisser Standards, z.B. einheitliche Bearbeitungszeiten, würde öffentliche Ämter entlasten sowie die Abläufe für Bürger und Unternehmen komfortabler gestalten.

Als eines der wenigen Beratungsunternehmen deutschlandweit bietet die Decura Consulting Group Beratung, Audit und Schulung im Bereich dieser Spezialnorm an.


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